Cura

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Version: Cura 15.02.1 CuraEngine

Inhaltsverzeichnis

Was ist Cura?

Cura ist das Frontend der CuraEngine. CuraEngine selbst ist ein Kommandozeilenprogramm, welches mit Hilfe von Parametern gesteuert wird und GCode zurück liefert.

Bedienung

Funktionen der Maus

Die folgenden Mausaktionen können verwendet werden, um das 3D-Modell anzuzeigen, zu bearbeiten und auf dem Bildschirm zu bewegen.

Linke Maustaste

die Maustaste gedrückt, um das Objekt innerhalb des 3D-Druckbereichs zu verschieben.

Rechte Maustaste

Halten Sie die rechte Maustaste gedrückt, um den Ansichts- punkt um das 3D-Modell herum zu rotieren.

Rechte und linke Maustaste

Halten Sie beide Maustasten gedrückt, und bewegen Sie den Mauszeiger, um die Ansicht zu vergrößern oder zu verkleinern.

Mausrad

Verwenden Sie das Mausrad, um hinein- oder herauszuzoomen.

Rechte Maustaste + Umschalttaste

Halten Sie diese beiden Tasten gedrückt, und bewegen Sie die Maus, um die 3D-Ansicht zu schwenken.

Maschinen-Einstellungen

Maschinen-Einstellungen

E-Schritte pro 1mm Druckmaterial:

Definiert die Anzahl der Schritte pro mm Druckmaterial Extrusion. Wird der Wert auf 0 gesetzt, wird er ignoriert und stattdessen der Wert aus der Firmware verwendet.

Maximale Breite (mm):

Definiert die Breite des Drucktisches.

Maximale Tiefe (mm):

Definiert die Tiefe des Drucktisches.

Maximale Höhe (mm):

Definiert die Höhe des Druckbereichs.

Anzahl Extruder:

Definiert die Anzahl der Extruder.

Beheizter Drucktisch:

Wenn Ihr Gerät einen beheizten Drucktisch besitzt, aktivieren Sie hier die Einstellungen dafür (benötigt Neustart).

Mittelpunkt der Bauplattform (0, 0):

Die Firmware des Druckers definiert die Mitte der Bau-Plattform als (0, 0) anstelle der vorderen linken Ecke. (Nicht beim K8200)

Druckflächenform:

Die Form der Druckplattform des Druckers.

GCode Art:

Definiert die Art des generierten GCodes. RepRap verwendet normalen 5D GCode welcher auf Marlin/Sprinter basierter Firmware funktioniert. UltiGCode ist eine Variation des RepRap GCodes, welche mehr Einstellungen dem Gerät überlässt, anstelle deren des Slicers. MakerBot GCode enthält ein paar Anpassungen. Es wird aber immer noch MakerWare benötigt um den GCode in das X3G Format zu übersetzen.

Der K8200 verwendet normalen 5D GCode welcher auf Marlin/Sprinter basierter Firmware funktioniert.

Größe des Druckkopfs

Druckkopf-Größe in X min (mm):

Die Druckkopf-Größe wenn mehrere Objekte nacheinander auf dem selben Tisch gedruckt werden. Gemessen von der Spitze der Druckdüse gegen den äußeren Teil des Druckkopfs. 75mm beim Ultimaker, wenn der Lüfter auf der linken Seite angebracht ist.

Druckkopf-Größe in Y min (mm):

Die Druckkopf-Größe wenn mehrere Objekte nacheinander auf dem selben Tisch gedruckt werden. Gemessen von der Spitze der Druckdüse gegen den äußeren Teil des Druckkopfs. 18mm beim Ultimaker, wenn der Lüfter auf der linken Seite angebracht ist.

Druckkopf-Größe in X max (mm):

Die Druckkopf-Größe wenn mehrere Objekte nacheinander auf dem selben Tisch gedruckt werden. Gemessen von der Spitze der Druckdüse gegen den äußeren Teil des Druckkopfs. 35mm beim Ultimaker, wenn der Lüfter auf der linken Seite angebracht ist.

Druckkopf-Größe in Y max (mm):

Die Druckkopf-Größe wenn mehrere Objekte nacheinander auf dem selben Tisch gedruckt werden. Gemessen von der Spitze der Druckdüse gegen den äußeren Teil des Druckkopfs. 35mm beim Ultimaker, wenn der Lüfter auf der linken Seite angebracht ist.

Höhe Druckkopf-Aufhängung (mm):

Die Höhe der Druckkopf-Aufhängung über dem Drucktisch. Ist eines der Druckobjekte, welche auf dem selben Tisch nacheinander gedruckt werden sollen größer als dieser Wert, können die Objekte nicht nacheinander gedruckt werden. 60mm beim Ultimaker.

Verbindungs-Einstellungen

Serieller Anschluss:

Definiert den seriellen Anschluss für die Kommunikation mit dem Drucker.

Baudrate:

Definiert die Kommunikations-Geschwindigkeit des Seriellen Anschlusses. Diese muss mit den Firmware-Einstellungen übereinstimmen. Übliche Werte sind 250000, 115200, 57600.

Einstellungen

Mit diesen verschiedenen Parametern, kann das "slice" Verhalten verändert werden. Slicen bedeutet das in Scheiben schneiden des Modells und das generieren des GCodes, der die X/Y/Z Position und des Extruder bestimmt.

Reiter Grundlegend

Qualität

Schichtdicke (mm):

Definiert die Schichtdicke der einzelnen gedruckten Schichten. Je kleiner diese gewählt wird, desto detailreicher ist die Oberfläche des gedruckten Objekts, jedoch erhöht sich die Druckzeit gleichzeitig. Generell gilt: Je kleiner die Schichtdicke desto anspruchsvoller. Der Wert sollte 0.3mm (schnell, wenig Details, einfach), 0.2mm (mittleres sehr gutes Ergebnis) oder 0.1mm (langsam, viel Details, anspruchsvoll) betragen. Es empfiehlt sich mit 0.3mm anzufangen und sich dann Schritt für Schritt bis 0.1mm vorzutasten.

Stärke der Außenhülle (mm):

Definiert, die Anzahl der Perimeter (Wandstärke des Objekts), die wenn möglich gedruckt werden sollten. Dieser Wert ist immer abhängig vom Düsendurchmesser und kann nicht kleiner als dieser sein. Je kleiner der Düsendurchmesser, desto dünnere Wandstärken sind möglich. Dieser Wert ist stark abhängig vom Objekt, das man drucken möchte. Wenn das Objekt wasserdicht sein soll (z.B. Vasen) empfiehlt es sich einen grösseren Wert zu verwenden. Je grösser der Wert, desto länger dauert das Drucken. Werte zwischen 1.0 mm und 1.5mm sollten für die meisten Objekte passen.

Rückzug einschalten:

Aktiviert das schnelle Zurückziehen des Filaments vor einem Positionswechsel der Düse. Dadurch wird verhindert, dass ungewolltes Material aus der Düse fliesst. Optionen werden später unter „Expert Settings“ behandelt.

Füllung

Stärke Unten/Oben (mm):

Definiert die Anzahl an komplett gefüllten Schichten sowohl auf der Unterseite, als auch auf der Oberseite des Objekts. Dieser Wert sollte immer ein Vielfaches der „Layer height“ sein. Die doppelte oder Dreifache Schichtdicke ist ein guter Wert für die meisten Objekte. Wenn das Objekt wasserdicht sein soll, sollte ein höherer Wert gewählt werden.

Fülldichte (%):

Definiert, wie stark das Objekt „gefüllt“ wird. 0% entspricht einem hohlen und 100% entspricht einem komplett gefüllten Objekt. Je höher der Wert, desto stabiler das Objekt, jedoch dauert der Druck länger und es wird mehr Material benötigt. 20% ergibt schon eine stabile Füllung.

Geschwindigkeit und Temperatur

Druckgeschwindigkeit (mm/s):

Definiert die Geschwindigkeit mit der gedruckt wird. Generell gilt: je schneller desto kürzer ist die Druckzeit, jedoch leidet die Qualität darunter. 50mm/s ist ein guter Startwert.

Drucktemperatur (°C):

Definiert die Temperatur des Hotends. Für ABS ist ein Startwert von 240-245°C und für PLA 180-200°C nicht schlecht. Die Temperatur ist stark abhängig von dem Material und dessen Lieferanten, welches verwendet wird. Generell gilt: je schneller gedruckt wird, desto höher muss die Temperatur sein, damit das Material genügend schnell nachschmelzen kann.

Temperatur Drucktisch (°C):

Definiert die Temperatur des Heizbetts (falls vorhanden). Für ABS ist ein Wert von 100-120°C und für PLA 50-60°C (obwohl nicht nötig) empfehlenswert. Wie auch die letzte Einstellung, ist diese stark vom Material/Lieferanten und der Druckplatte abhängig.

Stützmaterial

Art des Stützmaterials:

Definiert, wie starke überhänge durch Supportstrukturen gestützt werden sollen. Diese Option ist fortgeschritten und sollte am Anfang ausgeschaltet sein. Die Einstellungen werden später unter „Expert settings“ behandelt.

Platform Adhäsionstyp:

Definiert, ob ein sogenanntes Raft gedruckt werden soll, bevor das Objekt gedruckt wird. Das Objekt wird also auf eine Art Plastikbett gedruckt, welches verhindern soll, dass sich das Objekt von der Druckplatte löst. Die Einstellungen werden später unter „Expert Settings“ behandelt.

Druckmaterial

Durchmesser (mm):

Definiert den Durchmesser des Filaments. Dieser kann mit einer Schieblehre gemessen werden, aber bei unserem Filament ist es eigentlich immer 3.0mm.

Fluss (%):

Mit diesem Wert kann die Menge des Plastiks welcher die Düse verlässt beeinflusst werden. Wenn alles korrekt eingestellt wurde, sollte dieser Wert immer 100% betragen. Kleine Fehler können damit jedoch kompensiert werden. Ein Wert kleiner als 100% bedeutet weniger Material, ein grösserer Wert bedeutet mehr Material.

Reiter Fortgeschritten

Maschine

Größe der Druckdüse (mm):

Definiert den Düsendurchmesser. Beim Velleman K8200 entspricht diese 0.5mm mit der bei der Lieferung montierten Düse.

Rückzug

Geschwindigkeit (mm/s):

Definiert die Geschwindigkeit, mit der das Filament zurückgezogen wird, wenn die Düse an einen anderen Ort fährt, ohne zu extrudieren. Dieses Zurückziehen des Filaments wird auch als „Retraction“ bezeichnet und dient dazu, dass kein ungewolltes Material aus der Düse fliesst (keine Fäden, Blops). Ein Wert von 50mm/s ist ein guter Wert. Grundsätzlich gilt, dass ein höherer Wert zu besseren Resultaten führt, jedoch ist darauf zu achten, dass sich dadurch die Transportschraube nicht ins Material frisst.

Distanz (mm):

Definiert, wie viel Filament bei der „Retraction“ zurückgezogen wird. Ein Wert von 4.5mm ist ein guter Wert.

Qualität

Dicke der ersten Schicht (mm):

Dieser Parameter erlaubt es, die unterste Schicht mit einer unterschiedlichen Dicke als den Rest des Objekts zu drucken. Unserer Meinung nach sollte dieser Wert immer „0“ sein, was bedeutet, dass die unterste Schicht die gleiche Schichtdicke wie der Rest des Objekts hat.

Linienabstand der ersten Schicht (%):

Definiert den Abstand der Bahnen der ersten Schicht. Diese Einstellung kann für eine bessere Haftung der ersten Schicht auf dem Druckbett sorgen.

Objekt unten abschneiden (mm):

Definiert wie viel des Objekts unten abgeschnitten werden soll. Kann zum Beispiel verwendet werden, um eine Kugel zu drucken.

Doppelextrusion Überlappung (mm):

Wird nur bei mehreren Extrudern verwendet.

Geschwindigkeit

Leerfahrt Geschwindigkeit (mm/s):

Definiert die Geschwindigkeit der Achsen, wenn der Extruder nicht extrudiert. Je höher dieser Wert, desto kürzer ist die totale Druckzeit. Dieser Wert ist stark vom Gesamtgewicht der jeweiligen Achse und den Beschleunigungseinstellungen in der Firmware abhängig. Kann auch während dem Druckvorgang erhöht werden.

Geschwindigkeit unterste Schicht (mm/s):

Definiert die Geschwindigkeit der Achsen, während der Extruder die unterste Schicht des Objekts druckt. Generell gilt, je langsamer, desto besser haftet das Objekt an der Druckplatte. Ein guter Startwert ist die Hälfte der normalen Druckgeschwindigkeit. Kann auch während dem Druckvorgang erhöht werden.

Füllgeschwindigkeit (mm/s):

Definiert die Geschwindigkeit der Achsen, während der Extruder ein Objekt „füllt“. Dieser Wert beeinflusst die totale Druckzeit stark. Dieser Wert sollte also so hoch wie möglich sein, jedoch muss stets gewährleistet sein, dass das Objekt immer noch korrekt gefüllt wird. Man kann diesen bei "0" belassen, was der Geschwindigkeit des Print Speeds entspricht (unter Tab "Basic). Ein guter Wert wäre auch 80mm/s. Kann auch während dem Druckvorgang erhöht werden.

Top/Bottom speed (mm/s):

Definiert die Geschwindigkeit, mit der die oberste und unterste Schicht gedruckt werden soll. Wenn dieser Wert auf "0" gesetzt wird, wird die Füllgeschwindigkeit als Wert genutzt.

Geschwindigkeit äußere Hülle (mm/s):

Definiert die Geschwindigkeit, mit der die äußere Hülle gedruckt werden soll. Wenn dieser Wert auf "0" gesetzt wird, wird die reguläre Druckgeschwindigkeit als Wert genutzt. Eine langsame Geschwindigkeit erhöht die Qualität der äußeren Hülle.

Geschwindigkeit innere Hülle (mm/s):

Definiert die Geschwindigkeit, mit der die innere Hülle gedruckt werden soll. Wenn dieser Wert auf "0" gesetzt wird, wird die reguläre Druckgeschwindigkeit als Wert genutzt. Ein zu großer Unterschied zwischen innerer und äußerer Hülle hat einen negativen Effekt.

Abkühlen

Minimale Druckzeit pro Schicht (s):

Definiert die minimale Dauer, die der Drucker für eine Schicht benötigt. Ist eine Schicht sehr klein und würde deshalb weniger lang dauern, so wird die Geschwindigkeit automatisch verringert für diese Schicht. Diese Option ist deshalb wichtig, da das Material, auf welches die neue Schicht aufgetragen wird, bereits ein wenig abgekühlt sein muss, da ansonsten Qualität eingebüsst wird (Beispielobjekt: Pyramide). Ein guter Wert liegt zwischen 5 - 15s.

Lüfter einschalten:

Schaltet den Lüfter, der das gedruckte Objekt abkühlt ein oder aus. Eine direkte Kühlung des Objekts wird bei PLA nicht unbedingt benötigt, jedoch drucken wir so fast alle unserer Modelle.

Reiter Erweiterungen

Wer Interesse daran hat, was es alles für verschiedene Plugins gibt und was diese bewirken, kann sich hier umschauen: http://wiki.ultimaker.com/Category:CuraPlugin oder einfach auf das "?" im Tab Plugins "?" drücken.

Reiter Start/End-GCode

Der Start-GCode wird am Anfang und der End-GCode am Schluss der generierten Maschinenbefehle eingefügt. Unterschiedliche Hersteller haben unterschiedliche Einstellungen. Sämtliche Zeichen, welche nach einem „;“ folgen, gelten als Kommentare und werden von der Steuerungssoftware ignoriert.

Beispiel Start-GCode:

Dieses Beispiel zeigt den Start-GCode für den K8200 mit AutoLeveling.

;----------------------------------------------------------------------------
; Start GCode BEGIN
;----------------------------------------------------------------------------
;Basic settings:
;	Layer height: {layer_height}
;	Walls: {wall_thickness}
;	Fill: {fill_density}
;Print time: {print_time}
;Filament used: {filament_amount}m {filament_weight}g
;Filament cost: {filament_cost}
G21                           ; metric values
G90                           ; absolute positioning
M82                           ; set extruder to absolute mode
M107                          ; start with the fan off
G28                           ; move to min endstops
G29                           ; auto bed leveling
M190 S{print_bed_temperature} ; bed temperature line
M109 S{print_temperature}     ; temperature line
G92 E0                        ; zero the extruded length
G1 F200 E15                   ; extrude 3mm of feed stock
G92 E0                        ; zero the extruded length again
G1 F{travel_speed}            ; set travel speed
M117 Printing...              ; put printing message on lcd screen
;----------------------------------------------------------------------------
; Start GCode END
;----------------------------------------------------------------------------

Beispiel End-GCode:

;----------------------------------------------------------------------------
; End GCode BEGIN
;----------------------------------------------------------------------------
M104 S0      ; extruder heater off
M140 S0      ; heated bed heater off (if you have it)
G28 X0       ; home X axis
M84          ; disable motors
M117 Done... ; Put done message on LCD screen
; Profile:
;	{profile_string}
;----------------------------------------------------------------------------
; End GCode END
;----------------------------------------------------------------------------

"Experten"-Einstellungen

Rückzug

Dient dazu, die „Retraction“ erst ab einer gewissen geplanten Distanz (minimum travel distance) und nach einer gewissen extrudierten Plastikmenge (minimal extrusion before retracting) zu aktivieren. „Löscher umfahren“ verhindert, dass die Düse über z.B. Löcher fährt, wenn sie nicht extrudiert.

Minimale Leerfahrt-Distanz (mm):

Definiert die minimale Distanz, die vom Druckkopf als Leerfahrt zurückgelegt werden muss, damit überhaupt ein Rückzug des Druckmaterials erfolgt. Dies verhindert zu häufigen Rückzug auf kleiner Fläche.

Löscher umfahren:

Combining (Kombination) ist der Art der Vermeidung des Überfahren von Löchern des Druckkopfes. Wenn "Aus" (Off) aktiviert ist, bewegt sich der Druckkopf direkt aus dem Startpunkt zum Endpunkt und nimmt immer einen Rückzug vor. Ist "Alles" (All) aktiviert, ermöglicht das Combining von allen Oberflächen. Wenn "No Skin" aktiviert ist, ermöglicht das Combining auf allen Außenhüllen.

Minimaler Vorschub vor nächstem Rückzug (mm):

Definiert die minimale Distanz an Vorschub, welche erreicht sein muss, bevor der nächste Rückzug ausgeführt wird. Wenn vor dem Erreichen dieser Minimaldistanz ein Rückzug ausgeführt werden sollte, wird dieser ignoriert. Dies verhindert ein zu häufiges Zurückziehen des Druckmaterials an der selben Stelle, was sonst zum Abflachen und zu Abrieb des Druckmaterials führen kann.

Z anheben vor Rückzug (mm):

Nachdem Materialrückzug wird der Druckkopf um diesen Wert angehoben bevor dieser eine Leerfahrt antritt. Ein Wert von 0,075 funktioniert gut. Hat ein großen positiven Effekt bei Delta Tower Druckern.

Skirt

Wenn der „Line Count“ Parameter grösser als 0 und die geplante Extrudierte Länge grösser als „Minimal length“ ist, so wird eine Umrandung im Abstand von „Start distance“ um das Objekt gedruckt. Dies dient dazu, dass die Düse garantiert genügend Material enthält, wenn der Drucker damit beginnt, das eigentliche Objekt zu drucken.

Anzahl Linien:

Der Rock (Skirt) ist eine Linie, welche bei der ersten Schicht um das gesamte Druckobjekt gedruckt wird. Das hilft um den Materialfluss herzustellen und um den Drucktisch fein zu justieren. Ein Wert von 0 deaktiviert den Rock. Mehrere Linien können bei kleinen Objekten helfen, den Materialfluss genügend herzustellen.

Start Distanz (mm):

Definiert die Distanz zwischen der ersten Umfahrungslinie des Skirt und den Außenlinien des Objektes auf der ersten Schicht. Dies ist eine Minimaldistanz, mehrere Umfahrungslinien werden außen an diese Distanz angehängt.

Minimale Länge (mm):

Definiert die minimale Länge des Skirt. Wird diese Minimaldistanz durch die Anzahl angegebener Linien nicht erreicht, werden mehr Linien außen angefügt um diese Minimaldistanz zu erreichen. Hinweis: Ist die Linienzahl auf 0 gesetzt, wird dieser Wert ignoriert.

Abkühlen

Dienen dazu, den Lüfter zum aktiven kühlen des Objekts einzustellen.

Lüfter Maximum in Höhe (mm):

Definiert die Schicht ab welcher der Lüfter komplett eingeschaltet wird. Während Schicht 0 (erste Schicht) ist der Lüfter aus, danach wird der Lüfter linear schnell bis die eingestellte Schicht erreicht wird.

Lüfter Geschwindigkeit min (%):

Wenn der Lüfter eingeschaltet ist, läuft er mit dieser prozentualen Geschwindigkeit. Wird die Druckgeschwindigkeit für die Schicht verringert, wird die Geschwindigkeit des Lüfters zwischen min und max reguliert. Die minimale Geschwindigkeit wird verwendet, wenn die Druckgeschwindigkeit nicht verringert wird.

Lüfter Geschwindigkeit max (%):

Wenn der Lüfter eingeschaltet ist, läuft er mit dieser prozentualen Geschwindigkeit. Wird die Druckgeschwindigkeit für die Schicht verringert, wird die Geschwindigkeit des Lüfters zwischen min und max reguliert. Die maximale Geschwindigkeit wird verwendet, wenn die Druckgeschwindigkeit durch die minimale Druckzeit für eine Schicht um mehr als 200% verringert wird.

Minimale Geschwindigkeit (mm/s):

Die minimale Druckzeit für eine Schicht kann die Druckgeschwindigkeit so stark reduzieren, dass die Druckdüse anfangen kann auszulaufen. Die minimale Vorschubrate schützt davor. Auch wenn ein Druck stark verlangsamt wird, wird er nie langsamer ausgeführt als diese minimale Geschwindigkeit.

Druckkopf zum Kühlen anheben:

Hebt den Druckkopf zum Kühlen an, damit die minimale Druckzeit für eine Schicht immer erreicht wird.

Füllung

Bestimmen, ob die oberste und unterste Fläche des Objekts komplett gefüllt werden sollen oder nicht - lässt man z.B. den Infill Top bei einem Zylinder weg, so erhalt man eine Vase mit gefüllten Wänden, was man aber auch in etwa mit der übernächsten Einstellung machen kann. „Infill overlap“ bestimmt, wie weit die Füllung die Wand überlappen soll.

Oben geschlossen:

Erstellt oben eine gefüllte Oberfläche. Wenn deaktiviert, wird bis oben mit der Fülldichte gedruckt. In Kombination mit 0% Fülldichte hilfreich für Schalen und Vasen.

Unten geschlossen:

Erstellt unten eine gefüllte Oberfläche. Wenn deaktiviert, wird von der ersten Schicht an mit der Fülldichte gedruckt. Hilfreich für Gebäude.

Füllung Überlappung (%):

Definiert die Menge an Überlappung der Füllung und der Außenwände. Damit die Füllung und die Außenwände gut schließen, wird eine eigene geringe Überlappung benötigt.

Stützmaterial

Diese drei Einstellungen dienen dazu, zu definieren, wie einfach die Supportstruktur vom Objekt gelöst werden kann. Je mehr Support, je länger dauert der Druck und je schwerer ist er vom Objekt weg zu kriegen.

Art des Stützmaterials:

Definiert die Art der unterstützenden Struktur. Raster: sehr stabil und kann als ein Teil entfernt werden, ist aber manchmal zu stabil. Linien: einwandige, einzeln zu entfernende Teile. Besser geeignet für schwierige Drucke.

Überhang für Stützmaterial (in Grad):

Definiert den kleinsten Winkel, den Überhänge benötigen um mit Supportmaterial unterstützt zu werden. 90° = Horizontal, 0° = Vertikal.

Fülldichte (%):

Definiert die Füllmenge des Stützmaterials. Weniger Material erzeugt schwächeres Stützmaterial, welches dafür leichter zu entfernen ist. 20% scheint ein gutes Mittelmaß zu sein.

Distanz X/Y (mm):

Definiert die Distanz des Stützmaterials zum Druckobjekt in den X/Y Richtungen. 0.7mm ergibt eine gute Distanz vom Druckobjekt, damit das Stützmaterial nicht am Druckobjekt klebt.

Distanz Z (mm):

Definiert die Distanz von der Unter- bzw. Oberseite des Stützmaterials zum Druckobjekt. Eine kleine Lücke macht es einfacher, das Stützmaterial zu entfernen, erzeugt aber einen etwas unschönen Druck. 0,15mm ergibt eine gute Trennung zwischen Stützmaterial und Druckobjekt.

Black Magic (Schwarze Magie)

Außenhaut als Spirale drucken:

Dies sorgt für eine stetige Bewegung in Z Richtung. Diese Funktion verwandelt ein solches Objekt in einen einwandigen Druck mit solidem Boden. In früheren Versionen "Joris" genannt.

Nur der Gitternetzoberfläche folgen:

Folgt nur der Gitternetzoberfläche des 3D-Models, keine Füllung, kein Dach/Boden, nichts.

Rand

Anzahl Linien:

Definiert die Anzahl der Linen, welche für den Rand (Brim) verwendet werden. Mehr Linien bedeuten eine größere Randfläche, die besser haftet, verringert allerdings die maximale Druckfläche.

Gitter

Zusätzlicher Rand (mm):

Wenn das Gitter eingeschaltet ist, wird es um diese Länge grösser um das Druckobjekt erstellt. Ein größerer Wert ergibt ein stärkeres Gitter, benötigt allerdings mehr Material und reduziert die Druckfläche.

Linienabstand (mm):

Wenn Sie ein Gitter verwenden, werden die Gitterlinien um diese Distanz voneinander entfernt gedruckt.

Basisdicke (mm):

Wenn Sie ein Gitter verwenden, wird die erste Schicht des Gitters mit dieser Schichtdicke gedruckt.

Breite Basislinien (mm):

Wenn Sie ein Gitter verwenden, werden die Linien der ersten Schicht mit dieser Breite gedruckt.

Trennschicht Dicke (mm):

Wenn Sie ein Gitter verwenden, wird die Trennschicht zwischen Gitter und Objekt mit dieser Dicke gedruckt.

Trennschicht Linienbreite (mm):

Wenn Sie ein Gitter verwenden, werden die Linien der Trennschicht mit dieser Breite gedruckt.

Abstand:

Definiert den Abstand zwischen der letzen Schicht des Gitters und des Druckobjekts.

First Layer Airgap:

Abstand zwischen der letzten Schicht des Gitters und der ersten Schicht des eigentlichen Drucks. 0,2mm wirkt wunder bei PLA und sorgt dafür, dass das Gitter einfacher zu entfernen ist.

Oberflächen Schichten:

Definiert die Anzahl an Oberflächen Schichten auf dem Gitter, dies sind solide Schichten auf denen das Model gedruckt wird.

Dicke der ersten Schicht (mm)/Surface layer thickness (mm):

Definiert die dicke der ersten Schicht.

Trennschicht Linienbreite (mm)/Surface layer line width (mm):

Definiert die Breite der Linien jeder einzelnen Schicht.

Automatische Reparatur

Kombiniere alles (Typ-A):

Diese Experten-Option fügt alle Teile des Modelle zu einem zusammen. Das Resultat ist meistens, dass innen liegende Löcher verschwinden. Abhängig vom Modell kann dies gewünscht sein oder nicht. Verwenden Sie diese Option auf eigenes Risiko. Typ-A ist abhängig von den Normalen des Modells und versucht einige der innen liegenden Löcher zu erhalten. Typ-B ignoriert alle innen liegenden Löcher und erhält lediglich die Außenform jeder Schicht.

Kombiniere alles (Typ-B):

Diese Experten-Option fügt alle Teile des Modelle zu einem zusammen. Das Resultat ist meistens, dass innen liegende Löcher verschwinden. Abhängig vom Modell kann dies gewünscht sein oder nicht. Verwenden Sie diese Option auf eigenes Risiko. Typ-A ist abhängig von den Normalen des Modells und versucht einige der innen liegenden Löcher zu erhalten. Typ-B ignoriert alle innen liegenden Löcher und erhält lediglich die Außenform jeder Schicht.

Erhalte offene Flächen:

Diese Experten-Option lässt alle offenen Teile des Modells intakt. Normalerweise versucht Cura kleinere Löcher zu füllen, und entferne alle Teile mit großen Löchern. Diese Option allerdings erhält auch alle unsauberen Teile. Diese Option ist in den wenigsten Fällen was Sie möchten, aber sie ermöglicht Ihnen vielleicht Modelle zu Slicen, welche sonst keine sauberen Druckpfade ergeben. Wie bei allen "Automatischen Reparatur" Optionen können die Resultate variieren, verwenden Sie diese Option also auf eigenes Risiko.

Umfassendes Schließen:

Umfassendes Schließen versucht alle Löcher im Modell durch angrenzende Polygone zu Schließen. Dieser Algorithmus ist ziemlich teuer und könnte viel Verarbeitungszeit hinzufügen. Wie bei allen Optionen der "Automatischen Reparatur" können die Resultate unterschiedlich sein, verwenden Sie deshalb diese Option auf eigene Gefahr.